Dokumentation »Leichte Sprache als Sprache in der Kunst« am 08.06.2026
15. Juni 2026
Das zweite Treffen war am 08. Juni 2026.
Das Thema war:
Leichte Sprache als Sprache in der Kunst.
Wir haben zusammen nachgedacht:
Leichte Sprache macht Infos verständlich.
Aber wie kann Leichte Sprache zu Kunst werden?
Ninja Junge und Uli Kubatta haben erklärt:
Was ist Leichte Sprache?
Danach hat Johanna Kappauf von ihrer Arbeit als Schauspielerin und Autorin erzählt.
Zu allen Beiträgen gibt es hier Informationen.
Wir haben die Beiträge aufgenommen.
Du kannst dir die Beiträge anhören.
Video vom Beitrag von Ninja Junge und Uli Kubatta:
Video vom Beitrag von Johanna Kappauf:
Am Ende vom Treffen gab es Zeit für Austausch und Meinungen.
Oder für Fragen.
Alle konnten mitreden.
Es gab drei verschiedene Räume für Gespräche.
So konnten alle in einer kleinen Gruppe miteinander sprechen.
Einige Räume hatten eine Gebärdensprach-Dolmetschung.
Einige Räume hatten eine Verstehens-Assistenz.
Wir haben aufgeschrieben, was wichtig war.
Es gibt zu jedem Raum ein Protokoll.
Ein Protokoll ist ein kleiner Bericht.
Manchmal gibt es im Protokoll Ergänzungen oder noch mehr Hinweise.
So kannst du nachlesen, was besprochen wurde.
Protokoll Raum 1
In diesem Raum wurde zuerst über den Beitrag von Johanna Kappauf gesprochen.
Johanna Kappauf hat eine Szene aus dem Stück Anti·gone vorgelesen.
Mehr Informationen zu dem Stück Anti·gone gibt es auf der Internetseite:
https://www.muenchner-kammerspiele.de/simple/programm/13708-anti-gone.
Das Stück Anti·gone ist sehr alt.
Früher hat jemand Anti·gone für das Theater geschrieben.
Jetzt gibt es das Stück in Leichter Sprache.
Anti·gone in Leichter Sprache kann man sich als Buch kaufen.
Es ist im Gans-Verlag erschienen.
Hier findest du es im Internet: https://www.gansverlag.de/produkt/antigone/
Es wurde über Takt, Rhythmus und Sprache von dem Buch gesprochen.
Etwas ist aufgefallen:
Im Theaterstück Anti·gone gibt es einen besonderen Rhythmus.
Der Rhythmus kommt vom alten Text.
Der Rhythmus ist auch jetzt noch im neuen Stück in Leichter Sprache.
Es wurde gesagt: Leichte Sprache hat einen eigenen Rhythmus.
Der Rhythmus entsteht durch kurze Sätze, klare Strukturen und Wiederholungen.
Mehrere Personen haben von ihren Erfahrungen mit Leichter Sprache berichtet.
Es wurde beobachtet:
Leichte Sprache verändert die Zeit.
Gespräche, Diskussionen und gemeinsames Arbeiten können anders verlaufen.
Das wurde als gute Erfahrung beschrieben.
Es wurde von einer Veranstaltung an einer Universität berichtet.
Die Veranstaltung hat in Leichter Sprache stattgefunden.
Und es wurde gesagt: Theater-Hochschulen sollten sich stärker mit Leichter Sprache beschäftigen.
Eine Übersetzerin für Leichte Sprache hat von ihrer Arbeit erzählt.
Für einen Text hat sie mit mehr als 200 Menschen gesprochen.
Sie beschreibt diese Gespräche als besondere Erfahrung.
Auch dort war der Rhythmus der Sprache wichtig.
Es wurde gesagt:
Leichte Sprache ist oft sehr direkt und klar.
Leichte Sprache kommt schnell auf den Punkt.
Sie nutzt keine komplizierten Wörter.
Manchmal klingt die Sprache dadurch hart.
Manchmal kann das auch schön sein.
Im Raum waren auch Künstler*innen, die selbst mit Leichter Sprache auf der Bühne arbeiten.
Sie haben von ihren Erfahrungen berichtet.
Zum Beispiel ging es um ein Theater-Projekt zu Faust in Mannheim.
Das Stück wird in Leichte Sprache übersetzt.
Hier gibt es mehr Informationen zu dem Stück in Mannheim: https://www.nationaltheater-mannheim.de/spielplan/a-z/faust/.
Außerdem wurde gefragt:
Warum werden oft ältere Theater-Stücke in Leichte Sprache übersetzt und seltener neue Texte?
Dazu wurde erklärt:
Für neue Stücke braucht man die Zustimmung der Autor*innen.
Alte Stücke kann man einfacher bearbeiten.
Zum Schluss wurde gefragt:
Worin unterscheidet sich eine Übersetzung in Leichte Sprache von einer Übersetzung in eine andere Sprache?
Protokoll Raum 2
In diesem Raum haben sich zuerst erzählt, wer sie sind.
Und wie sie mit Leichter Sprache arbeiten.
Oder wie sie Kunst machen mit Leichter Sprache und Einfacher Sprache.
Es wurden auch Fragen gestellt.
Zum Beispiel: Was arbeitest du?
Wie machst du Kunst in Leichter Sprache?
Es gab Tipps zum Theater-Machen mit Einfacher Sprache.
Menschen haben ihre Erfahrungen und ihr Wissen geteilt.
Manche Menschen hatten viel Erfahrung mit Leichter Sprache.
Manche waren sogar selbst Expert*innen für Leichte Sprache.
Manche Menschen hatten einen Kurs zu Leichter Sprache gemacht.
Andere Menschen wussten noch nicht viel über Leichte Sprache.
Es wurde zum Beispiel erzählt:
Es gibt manchmal Leichte Sprache im Museum.
Es gibt Vorlese-Stunden zu Leichter Sprache im Internet.
Die Vorlese-Stunden macht Inga Schiffler.
Das ist kostenlos.
Mehr Informationen gibt es auf der Internet-Seite:
https://www.inga-schiffler.net/vorlesestunde/
Es gibt ein Buch-Projekt in Leichter Sprache zu Kunst.
Das Buch soll nächstes Jahr, also 2027, erscheinen.
Mehr Informationen gibt es auf der Internet-Seite:
https://kunst-in-leichter-sprache.ch/.
Die Theater-Gruppe Meine Damen und Herren macht Theater mit Einfacher Sprache.
Die Gruppe hat zum Beispiel ein Stück gemacht.
Das Stück heißt Hyper Hyper – Ein Lucky Loop.
Das spricht man so: Heipah, Heipah – Ein Lackie Luhp.
In dem Stück wird eine Szene immer wiederholt.
Die Szene wird immer wieder ein bisschen anders gespielt.
In der Szene geht es um eine Hochzeit.
Es gibt die Szene auch in Leichter Sprache.
Die Aufführungen waren im Jahr 2024.
Das Stück gibt es auch im Internet.
Mehr Informationen zum Stück gibt es auf der Internet-Seite:
https://www.meinedamenundherren.net/arbeiten/hyper-hyper-ein-lucky-loop/.
Die Gruppe Meine Damen und Herren hat Tipps geteilt.
Darüber, wie Menschen das Theater-Stück besser verstehen können.
Zum Beispiel:
Es gibt bei jeder Vorführung einen Info-Tisch.
Dort können Menschen vor Beginn der Vorführung sein.
Es gibt dort Spielzeug.
Das Spielzeug kann bei Stress helfen.
Es gibt manchmal auch Hinweise zum Licht.
Zum Beispiel: Wann ist das Licht besonders hell im Stück?
Es können auch schwierige Wörter erklärt werden.
Oder es kann erklärt werden, worum es in dem Stück geht.
Manchmal hilft Leichte Sprache zu verstehen: Worum geht es?
Manchmal helfen dabei auch Stimmungen.
Zum Beispiel:
Es gibt traurige oder fröhliche Musik im Stück.
Und das macht eine bestimmte Stimmung.
Es kann auch Pausen im Stück geben.
Es gibt zum Beispiel ein Lied.
Dieses Lied gibt es immer wieder.
Bei dem Lied weiß man: Das ist ein guter Moment für eine Pause.
Es kann auch Erklärungen im Programm-Heft geben.
Zum Beispiel von schwierigen Wörtern.
In den Pausen im Stück kann man im Programm-Heft lesen.
Die Theater-Gruppe lädt auch Leute zu den Proben ein.
Um zu helfen.
Das ist ein bisschen wie eine Prüf-Gruppe.
Mehr Informationen zu der Gruppe Meine Damen und Herren gibt es auf der Internet-Seite: https://www.meinedamenundherren.net/.
Protokoll Raum 3
In diesem Raum wurde darüber gesprochen:
Leichte Sprache und Tanz passen gut zusammen.
Es wurden Beispiele aus dem englisch-sprachigen Bereich genannt.
Englisch-sprachig bedeutet: Die Menschen sprechen dort Englisch.
Zum Beispiel: In England oder in Amerika.
Es gab eine persönliche Meinung:
Dort gibt es mehr Projekte mit Einfacher Sprache.
Im deutsch-sprachigen Bereich kennen viele Menschen solche Veranstaltungen oder Projekte noch nicht.
Deutsch-sprachig bedeutet: Die Menschen sprechen Deutsch.
Zum Beispiel: In Deutschland, Österreich oder in der Schweiz.
Leichte Sprache in der Kunst ist hier weniger sichtbar.
Das bedeutet: Es gibt nicht so oft Kunst mit Leichter oder Einfacher Sprache.
Es wurde darüber gesprochen:
Wo kann Leichte Sprache helfen?
Leichte Sprache hilft oft, wenn Informationen zu schwierig sind.
Mit Leichter Sprache verstehen mehr Menschen die Informationen.
Es wurde auch gesagt:
Inklusion ist mehr als Sprache.
Inklusion heißt: Alle Menschen können mitmachen.
Dazu gehört: Man hört anderen zu.
Dazu gehören auch: Haltung und gemeinsame Prozesse.
Das bedeutet:
Manchmal gibt es viele Gespräche.
Manchmal muss man seine Meinung ändern.
Man arbeitet zusammen.
Das alles ist wichtig für Inklusion.
Ein Wunsch wurde genannt:
Mehr Menschen sollen Texte in Leichter Sprache schreiben und mit anderen teilen.
Dann finden Menschen die Angebote leichter.
So können mehr Menschen mitmachen.
Links
Hier fassen wir alle Links zusammen.
Falls ihr Ergänzungen habt, schreibt uns gerne.
Dann können wir diese Liste bis Ende 2026 gemeinsam weiterführen.
Mehr Informationen zu dem Stück Anti·gone gibt es auf der Internetseite:
https://www.muenchner-kammerspiele.de/simple/programm/13708-anti-gone.
Anti·gone in Leichter Sprache kann man sich als Buch kaufen.
Es ist im Gans-Verlag erschienen. Hier findest du es im Internet: https://www.gansverlag.de/produkt/antigone/
Als Beispiel wurde ein Theater-Projekt zu Faust in Mannheim genannt. Das Stück wird in Leichte Sprache übersetzt.
Hier gibt es mehr Informationen zu dem Stück in Mannheim: https://www.nationaltheater-mannheim.de/spielplan/a-z/faust/.
Es gibt Vorlese-Stunden zu Leichter Sprache im Internet.
Die Vorlese-Stunden macht Inga Schiffler.
Das ist kostenlos. Mehr Informationen gibt es auf der Internet-Seite:
https://www.inga-schiffler.net/vorlesestunde/
Es gibt ein Buch-Projekt in Leichter Sprache zu Kunst.
Das Buch soll nächstes Jahr, also 2027, erscheinen.
Mehr Informationen gibt es auf der Internet-Seite:
https://kunst-in-leichter-sprache.ch/.
Mehr Informationen zu der Gruppe Meine Damen und Herren gibt es auf der Internet-Seite: https://www.meinedamenundherren.net/.